Yoga Altar

Gestalte Deine persönliche Kraftquelle

Man kennt Altäre besonders aus religiösen Traditionen, dabei sind sie auch eine wunderbare Ergänzung für deine spirituelle Praxis.

Egal, ob du ihn zum Beten, Meditieren, als Schutz oder Inspiration nutzt – ein Altar ist immer eine persönliche Kraftquelle, von der eine besondere Energie ausgeht.

Wir zeigen dir, wie du deinen eigenen Yoga Altar gestalten und durch ihn mehr innere Ruhe, Achtsamkeit und Spiritualität in deinen Alltag bringen kannst.

Yoga Altar

WAS IST EIN YOGA ALTAR?

Altäre tauchen in zahlreichen religiösen Traditionen auf. Sie dienen der Verehrung des Göttlichen, zur Darlegung von Gaben und sind Bestandteil von Gebetsritualen. Aber auch in spirituellen Praktiken ist ein Altar ein kraftvolles Element zur inneren Einkehr.

Ein Altar kann schlicht oder prunkvoll verziert, groß oder klein sein. Es gibt sogar spezielle Altarräume, du kannst ihn aber auch ganz einfach bei dir zu Hause aufstellen. Bis heute sind Altäre kraftvolle Orte zum Gebet oder Meditieren – auch ohne religiösen Kontext.

Im spirituellen Rahmen begegnet einem häufig das Wort Yoga Altar. Dabei handelt es sich um einen kleinen Bereich in seinem Zuhause, den man mit bestimmten Gegenständen dekoriert und regelmäßig aufsucht, um zu meditieren, Kraft zu schöpfen oder Yoga zu praktizieren.

Man gestaltet seinen Yoga Altar so, dass er ein Ausdruck der eigenen Aura ist und einen jeden Tag daran erinnert, innezuhalten und dankbar für all das Schöne zu sein, das einen umgibt. Welche Bedeutung dein persönlicher Yoga Altar hat, kannst du frei entscheiden.

WIE NUTZT MAN EINEN YOGA ALTAR?

Errichte einen Yoga Altar, um dir einen Ort der Ruhe und Entspannung zu schaffen. Er kann dich darin unterstützen, dich mit deiner persönlichen Kraft zu verbinden und zur Ruhe zu kommen.

ZU HAUSE

Ein Yoga Altar schenkt dir zu Hause einen Ort der Ruhe und Entspannung, an dem du dich mit deiner persönlichen Kraft verbinden kannst. In der Nähe deiner Eingangstür zieht er positive Energie in dein Zuhause und hält Negatives fern.

BEI DER ARBEIT

Mit einem kleinen Schreibtisch-Altar bringst du mehr Achtsamkeit an deinen Arbeitsplatz. Er erinnert dich in stressigen Zeiten daran, tief durchzuatmen und wieder ganz im Hier und Jetzt zu sein. Besonders Edelsteine stehen für Klarheit und Konzentration. Nimm sie in die Hand während du telefonierst, nachdenkst oder eine kurze Pause machst.

YOGA & MEDITATION

Während einer Meditation oder beim Yoga trägt ein Altar dazu bei, dich zu zentrieren und deine Praxis zu intensivieren. Reinige die Energie vorher mit einem Räucherwerk deiner Wahl und nimm dir einen Moment, um dich auf die Kraft deines Yoga Altars zu fokussieren.

SO GESTALTEST DU DEINEN YOGA ALTAR

Bei der Gestaltung deines persönlichen Yoga Altars ist es wichtig, auf deine Intuition zu hören. Mit welchen Gegenständen verbindest du eine besondere Kraft? Was schenkt dir Ruhe, Frieden und Geborgenheit und was erinnert dich an deine Werte oder Intentionen?

Du kannst dich dabei von allem um dich herum inspirieren lassen. Gehe durch dein Zuhause und sammle die Dinge, mit denen du zum Beispiel schöne Erinnerungen verknüpfst und die dir ein Gefühl von Dankbarkeit, Liebe und Freude schenken.

Versuche, Gegenstände miteinander zu kombinieren, die all deine Sinne ansprechen. Das stärkt deine Achtsamkeit und verankert dich im gegenwärtigen Moment.

1. LEGE EINE INTENTION FEST

Bevor du deinen Altar zusammenstellst, ist es hilfreich, eine bestimmte Intention für ihn festzulegen. Überlege dir, wobei dich dein Altar unterstützen soll.

Möchtest du achtsamer werden, deine Meditations- oder Yogapraxis stärken oder einfach eine spirituelle Kraftquelle in deiner Nähe haben? Vielleicht gibt es ja ein bestimmtes Thema, das dich aktuell beschäftigt und auf das du deine Energie fokussieren willst.

Du kannst ihn aber auch zu einem Platz für bestimmte Rituale machen, zum Beispiel zum Legen von Tarotkarten oder für Räucher- und Mondphasen-Rituale.

2. FINDE DEN RICHTIGEN ORT

Gibt es einen Ort in deinem Zuhause, an dem du dich besonders wohlfühlst oder von dem eine bestimmte Kraft ausgeht? Es sollte ein Platz sein, an dem du auch für längere Zeit ungestört sein kannst und der warm und gemütlich ist, damit du dort gerne verweilst.

Wähle einen Raum, an dem nicht so viele Besucher reinkommen, um eine klare Energie für deine Rituale zu schaffen oder platziere in der Nähe deiner Eingangstür, um dein Zuhause vor negativen Energien zu schützen.

Traditionell werden Altäre nach Osten oder Nordosten ausgerichtet. Die Himmelsrichtung steht für Energie, Auferstehung und Neuanfang, da im Osten die Sonne aufgeht.

3. GRUNDLAGE FÜR DEINEN ALTAR

Vielleicht denkst du bei dem Wort Altar zunächst an große Schreine in Kirchen, zu Hause reicht aber schon ein kleiner Tisch oder eine schöne Deko-Schale aus, um sich einen Yoga Altar zu bauen.

Wähle am besten einen bestimmten Gegenstand, um den herum du dir deinen Altar aufbaust. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

4. KRISTALLE

Edelsteine sollen deinem Yoga Altar positive Energie verleihen. Während der Meditation kannst du sie in den Händen halten und ihre Kraft spüren. Sie sollen zudem die Schwingungen deiner Intentionen aufnehmen und dich energetisch unterstützen.

5. FRISCHE BLUMEN

Blumen verbinden dich mit der Natur, verbreiten einen sanften Duft und erinnern dich an die Schönheit, die dich umgibt. Du kannst sie je nach Stimmung, Jahreszeit oder Monat variieren und deinem Yoga Altar so immer einen neuen Look geben.

6. FIGUREN

Kleine Statuen von hinduistischen Göttern sind die perfekte Ergänzung für einen Yoga Altar. Jeder Gott steht für bestimmte Eigenschaften und Kräfte, die sie auf dich übertragen können. Der Elefantengott Ganesha soll beispielsweise Hindernisse aus deinem Weg räumen, Glück bringen und Lebensfreude schenken, während Durga weibliche Energie stärkt und Laxmi positive Energie und Reichtum bringt.

7. SCHMUCK

Persönliche Schmuckstücke sind etwas sehr Intimes, da sie dich den ganzen Tag über berühren und begleiten. Lege deinen liebsten Schmuck während der Meditation oder einem Ritual auf deinen Altar, um ihn mit deiner Intention, Liebe, Dankbarkeit und positiven Schwingungen aufzuladen.

8. KERZEN

Sanftes Kerzenlicht schafft eine gemütliche Grundstimmung und ist fester Bestandteil vieler spiritueller Praktiken. Du kannst Kerzen wunderbar zur Meditation einsetzen, um dein Räucherwerk zu entzünden oder um dich an dein inneres Feuer zu erinnern.

9. RÄUCHERWERK

Egal, ob Räucherstäbchen, weißer Salbei oder Palo Santo: Räucherwerk schenkt dir neue Energie und befreit deine Aura. Entzünde es vor jedem Ritual, während der Meditation oder um Gegenstände und Edelsteine energetisch zu reinigen.

10. PERSÖNLICHE GEGENSTÄNDE

Fotos, Andenken, Geschenke von lieben Menschen – viele alltägliche Dinge können eine besondere Bedeutung für uns haben. Nutze sie für deinen Yoga Altar, wenn du positive Erinnerungen mit ihnen verknüpfst.

ALTÄRE VERSCHIEDENER KULTUREN

ANTIKE

In der Antike wurden gewaltige Steinaltäre erbaut, die häufig für die Verbrennung von Opfergaben genutzt wurden. Der größte bekannte Altar aus dieser Zeit befindet sich in der italienischen Stadt Sykarus, ist 200 Meter lang und 23 Meter breit.

CHRISTENTUM

Christliche Altäre sind besonders durch das Bild des letzten Abendmahls geprägt. Aus anfänglich tragbaren Tischen wurden schließlich große, feststehende Altäre, die künstlerisch gestaltet und verziert sind. In Kirchen stehen sie meist erhöht und dienen sowohl der Predigt als auch der Gabenbereitung.

HINDUISMUS

Im Hinduismus werden die Altäre der Tempel reichlich geschmückt und bestimmten Gottheiten gewidmet. Gaben wie Blüten, Räucherwerk und Kerzen sind typische Beigaben. Doch auch in privaten Räumen ist ein kleiner Altar für tägliche Gebete sehr verbreitet.

BUDDHISMUS

Ein buddhistischer Altar symbolisiert den Weg zur Erleuchtung und soll an die Methoden erinnern, die Buddha den Menschen mit auf den Weg gegeben hat. Sie dienen zur Fokussierung während der Meditation, aber auch die Ahnenverehrung spielt eine große Rolle.

Typischerweise enthalten diese Altäre acht Opfergaben: zwei Schalen Wasser zum Trinken und zur Reinigung, eine Schale mit duftendem Wasser, Blumen, Räucherwerk, Licht, Speisen und ein Gegenstand, der Klang symbolisiert.

SHINTOISMUS

Ein kleiner Hausaltar aus Holz ist im japanischen Shintoismus weit verbreitet. Er wird sowohl zur Ahnenverehrung, aber auch zur Anbetung von Gottheiten genutzt. Typischerweise werden an diesem Altar Gegenstände niedergelegt, die jeweils eine Shintogottheit symbolisieren, wie zum Beispiel Steine, Schmuck oder kleine Spiegel.

 

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