Verzeih dir selbst: Das Vergebungsritual Ho’oponopono

Das hawaiianische Vergebungsritual lehrt uns in Liebe zu vergeben

vergebungsritual

Annehmen & loslassen mit einem kraftvollen Vergebungsritual

Vergebung ist ein Zeichen der Stärke und der Liebe. Doch zu vergeben fällt uns oft schwer. Wir glauben, unserem Gegenüber mit dem Verzeihen eine Last zu nehmen – die Last der Schuld. Zugleich meinen wir, uns diese Schuld mit dem Verzeihen selbst aufzuladen und den Schmerz, den wir spürten, vergessen zu müssen. Doch Vergebung bedeutet so viel mehr: Es bedeutet, anzunehmen – das, was war und das, was sein wird.

 

Ein kraftvolles Vergebungsritual kann dir dabei helfen, Schuldzuweisungen aufzulösen, die dir Energie und Lebensfreude rauben und dich daran hindern, bedingungslos zu lieben. Es bedarf keiner Vorbereitung, ist jederzeit durchführbar – und verlangt einzig ein offenes Herz. Was es uns lehrt? Annehmen und Loslassen zugleich. Vor allem aber die Kunst in Liebe zu vergeben. Führe das Ho’oponopono Ritual direkt nach dem Entstehen eines Konfliktes oder spätestens vor dem Schlafengehen durch, denn so taten und tun es die Hawaiianer noch immer.

Ho’oponopono, das hawaiianische Vergebungsritual

Die Einwohner Hawaiis wissen seit jeher um die heilsame Kraft des Verzeihens. Seit Jahrhunderten gehört das Vergebungsritual Ho’oponopono zur hawaiianischen Kultur. Übersetzt bedeutet es „etwas richtigstellen“ oder „etwas zurechtrücken“. Ho’oponopono lehrt uns, Verantwortung für uns, unsere Gefühle und unsere Handlungen zu übernehmen.

 

Statt Schuld wird Ohana zur treibenden Kraft: Ohana, die alle Lebewesen dieser Erde einschließt; unsere Familie und Vorfahren, alle Menschen und Tiere, die Natur; die gesamte Welt. Die Hawaiianer glauben an eine tiefe, untrennbare Verbundenheit aller Lebewesen auf der Erde.

Was kann das Vergebungsritual bewirken?

Das Vergebungsritual Ho’oponopono fußt auf dem Gedanken der Resonanz: Jeden Menschen, den wir sehen, fühlen – auf jegliche Art und Weise wahrnehmen –, beeinflussen wir unwissentlich. Nichts geschiet, ohne eine Reaktion im Gegenüber hervorzurufen.

 

Ho’oponopono

  • – heilt unser Selbst und damit auch unsere Umwelt
  • – löst leidvolle Gedanken ebenso auf wie Probleme in Beziehungen
  • – zeigt uns, wie wichtig es ist, anzunehmen, was ist – sowohl Positives als auch Negatives
  • – lehrt uns Optimismus: Glaubst du, etwas nicht verdient zu haben, wirst du es auch nicht bekommen

 

Das Vergebungsritual besteht aus fünf einfachen Sätzen. Die Hawaiianer sprechen sie nicht nur für sich, sondern auch für Familienmitglieder, geliebte Menschen, für Tiere, Urahnen und die Natur. In der Ohana sind wir selbst mit allem um uns herum verbunden. Auf diese Weise können wir auch versuchen, eine Veränderung für unser Gegenüber hervorzurufen –  und erfahren dabei selbst Heilung.

 

Die fünf Sätze des Ho’oponopono

1. Ich vergebe dir

Mit diesem Satz übernehmen wir Verantwortung für unser Selbst, für unsere Gefühle und die Signale, die wir den Menschen und unserer Umwelt senden. Sind es positive Gedanken? Wir geben unserem Gegenüber die Erlaubnis, neue Kraft zu leben, neue Liebe zu spüren – sie zu empfangen und anzunehmen. Wir kommunizieren damit: „Du hast keine Schuld“, denn Schuldzuweisungen existieren in der alten hawaiianischen Kultur nicht. In der Familie, in der Ohana sind alle gleichermaßen an den Dingen beteiligt, sie betreffen jeden und können nur gemeinsam gelöst werden. Was wir sind, ist zugleich die Welt.

2. Ich bitte dich um Vergebung

Mit diesem Satz bitten wir unser Gegenüber darum, uns zu erlauben, Kraft, Liebe und Energie zu empfangen. Wir können damit auch lernen, leichter anzunehmen, was ist – und zwar sowohl positive als auch negative Empfindungen. Denn weisen wir negative Einflüsse von uns, schicken wir sie auf noch viel schlimmere Weise zurück und erzeugen eine Endlosschleife.

3. Ich vergebe mir

Das Geben fällt uns leicht: Wir machen Komplimente, bieten Hilfe an. Doch diese Dinge selbst anzunehmen, ist oft schwer. Wir müssen uns erlauben, Liebe zuzulassen, Gefühle und Signale zu empfangen. Wenn wir uns vergeben, öffnen wir unser Herz für die Welt, lassen Leben hinein und verbinden uns mit allem, was uns umgibt. Wir übernehmen Verantwortung für uns als auch für das Miteinander und können unser Potenzial entfalten.

4. Ich liebe dich

Es scheint schwer, diese Worte an einen Menschen zu richten, der uns verletzt oder negativ beeinflusst hat. Doch damit sagen wir dem Gegenüber, dass er genauso viel wert ist, wie wir es sind. Der Satz beruht auf dem grundlegenden Gedanken der Ohana – wir sind alle eins, sind miteinander verbunden, treffen uns im besten Fall immer auf Augenhöhe. Das Gleiche gilt für Pflanzen, Tiere, die Natur. Wir dürfen nichts abwerten – nur so kann ein Konflikt gelöst werden.

5. Ich liebe mich

Auch, wenn es schwerfällt, ihn auszusprechen: Mit diesem Satz nehmen wir uns an, machen uns bewusst, dass wir genauso wichtig sind wie die Menschen, die Natur um uns herum. Werten wir uns selbst ab, kann uns auch keine positive Resonanz von außen erreichen: Jemand, der glaubt, er habe kein freundliches Wort verdient, wird dieses auch nicht bekommen. Wir glauben ans uns, wir sind einzigartig – trotzdem eins mit der Welt.

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