Selfcare Sunday am Valentinstag

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Wir tun gut daran, uns selbst zu akzeptieren und uns immer wieder Zeit für Selfcare zu nehmen. Das ist der Schlüssel zu erfüllenden Beziehungen – zu uns selbst und zu anderen. Nehmen wir uns doch etwas Zeit und tauchen noch tiefer ein in die Selfcare-Thematik. Und welcher Tag könnte sich dafür besser eignen als der Valentinstag? Denn Selfcare bedeutet Selbstliebe!

Das größte Hindernis bei der Selbstliebe sind die eigenen Gedanken. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass wir ca. 200-mal am Tag negativ über uns denken und uns kritisieren. Das Problem dabei ist, dass wir aus der Hirnforschung wissen: Je öfter wir einen Gedanken haben, desto stärker wird die Verbindung jener Zellen, die dieser Gedanke benötigt. Das hat den Vorteil, dass wir, ohne nachdenken zu müssen, schnell und zeitsparend reagieren können. Und den Nachteil, dass sich häufig ausgeübte Dinge automatisieren und dadurch bei negativen Gedankengängen zu belastenden und sogar gesundheitsschädlichen Selbstläufern werden können.

Die Gedanken bewusst wahrnehmen

Einer der wichtigsten Akte der Selbstliebe besteht darin, dass wir uns um unsere Gedanken kümmern. Davon profitieren nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Mitmenschen. Wir sollten uns immer wieder fragen: Welche Gedanken kann ich hier und jetzt wählen, um mich besser zu fühlen? Was kann ich selbst dafür tun, dass ich mich wohlfühle? Beginne damit, gut für Dich zu sorgen.

Selfcare Rituale

Aufschreiben positiver Eigenschaften

Vielen Menschen hilft es, Tagebuch zu schreiben. Es ist emotionale und kreative Selfcare in einem. Es lässt uns erkennen, welch eine enorme Rolle der innere Kritiker im Leben spielt und welchen Raum wir ihm schenken. Schreibe als kleines Selbstliebe-Ritual am Valentinstag mindestens fünf Eigenschaften auf, die du toll an dir findest. Und dann noch mindestens drei, von denen du glaubst, dass andere sie an dir schätzen. Diese Übung ist auch super für Paare: Der eine notiert, was er an sich selbst mag und der anderes, was er an seinem Gegenüber schätzt. Addiert man die Ergebnisse kommt eine wundervolle Liebesliste heraus.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Ein anderes Ritual, bei denen es diesmal nur um Äußerlichkeiten geht, ist die Spiegel-Übung. Die wenigsten haben sich im Laufe ihres Lebens mit ihrem eigenen Spiegelbild angefreundet und sind zufrieden damit. Wie oft schaust du in den Spiegel und sagst dir „Ich liebe Dich“ oder: „Du siehst toll aus.“? Je öfter wir Spiegel nutzen, um uns selbst Komplimente zu machen, um uns selbst aufzubauen und Wertschätzung zu zeigen, desto besser wird die Beziehung zu uns selbst. Ein Spiegel sollte ein guter Freund und kein Feind sein. Nutze den Valentinstag, um dir selbst ein Kompliment vor dem Spiegel zu machen. Und gerne auch mehr als eins! Zuerst siehst du vielleicht jeden Makel, registrierst jede Falte. Das ist normal. Doch wer sich die Zeit nimmt, lenkt den Blick vom vermeintlich Negativen aufs Positive. Das Ritual lässt sich auch super mit dem Partner oder einer guten Freundin umsetzen – schaut gemeinsam in den Spiegel und sagt euch, was ihr Schönes am anderen entdeckt. Es ist ein Akt von Akzeptanz, von Liebe.

Komm mit dir und deiner Weiblichkeit in Kontakt

Ein schönes Selbstliebe-Ritual, das du nicht nur am Valentinstag anwenden kannst, um dich und deinen Körper noch mehr zu lieben und dich in deiner Haut wohlzufühlen, ist eine Massage. Für das Gesicht eignet sich ein Gua Sha, mit dem du dein Gesicht massieren und entgiften kannst. Nach der traditionellen chinesischen Tradition hilft das „Streichen“ mit dem Stein bei der Entsorgung von Giftstoffen und dem Freisetzen von Energien. Auf diese Weise wird die Durchblutung angeregt, der Stoffwechsel aktiviert und Verspannungen wie Kopfschmerzen und Kieferverspannungen werden gelöst, die Haut wird strahlender und gesünder.
Oder gestalte dein tägliches Schönheitsritual mit einer Brustmassage. Benutze dafür ein schönes Massageöl und verteile es mit kreisenden Bewegungen. So kommen wir in Kontakt mit uns selbst und unserer Weiblichkeit. Durch eine regelmäßige Brustmassage können Giftstoffe besser abgeführt werden und die Lymphdrainage wird unterstützt. Auch hormonelle Empfindlichkeit und Spannungen werden reduziert.

Was sind meine Wünsche?

Als viertes Ritual für den Valentinstag frage dich: Was wünsche ich mir oder was wünsche ich mir von meinem Partner? Alle unsere Wünsche an die äußere Welt sind in Wirklichkeit Wünsche an uns selbst. Der Wunsch danach, bedingungslos geliebt zu werden, wirklich gesehen zu werden. Die Hoffnung, dass unsere Grenzen und Bedürfnisse respektiert werden, dass Gefühle geachtet und ernst genommen werden. Doch all das kann allein im Außen nicht befriedigt werden. Niemand kann uns geben, was wir selbst uns nicht gewähren: ein eindeutiges Bekenntnis zu uns selbst, Liebe ohne Wenn und Aber. Eine gute Selfcare-Routine bringt uns dem ein Stückchen näher. Wer sie über den Valentinstag hinaus praktizieren und pflegen möchte, findet hier noch weitere Rituale.

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