Mehr Kraft durch Mantras

Wie Mantras Körper und Geist beruhigen – mit Übung

Mehr Kraft durch Mantras

Egal, ob wir schon einmal meditiert haben oder nicht – jeder von uns kennt bestimmt diese Szene aus Filmen: Eine Gruppe sitzt im Kreis auf dem Boden und tönt gemeinsam „Om“! Damit wissen wir alle, was ein Mantra ist, denn das Om ist der bekannteste und gleichzeitig kraftvollste Laut, den es gibt.

Die Wirkung ist entscheidend

Das Wort „Mantra“ kommt aus der alt-indischen Sprache Sanskrit. Es ist ein Spruch, Vers oder Anrufung. Häufig wird es innerhalb einer Meditation gesungen (chanten), gesprochen, geflüstert oder in Gedanken vorgesagt. Die laufenden Wiederholungen desselben Mantras werden auch „Japa“ genannt. Aber warum sprechen wir einen Laut oder einen Satz in Sanskrit, den wir gar nicht verstehen? Die Antwort ist: weil es nicht auf die Worte ankommt, sondern auf die Wirkung.

 

Es heißt, dass Mantras Urklänge des Universums sind, die es schon immer gab. Wer sich darauf einlasse, komme mit seinem inneren Sein wieder in Berührung. Damit ist es ähnlich wie bei der Liebe: Erst wenn wir fähig sind, den Verstand auszuschalten, begreifen wir, was für ein Zauber in ihr steckt.

Die Übung

Aber wie geht das praktisch? Entweder sprechen, singen, flüstern oder wiederholen wir im Geist ein Mantra immer wieder. In der Gruppe ist dieser Effekt natürlich viel kraftvoller. Die Laute breiten sich in unserem Körper aus und bilden Schwingungen, die den Verstand verdrängen. Gedanken weichen zurück und das pure Gefühl bleibt. Mantras helfen uns, loszulassen.

 

Wer sie kennenlernen möchte, braucht nichts vorbereiten. Jeder von uns kann sich einfach einen ruhigen Ort suchen, bequem hinsetzen, die Augen schließen und loslegen. Fortgeschrittene benutzen oft eine Mala-Kette und gehen bei jeder Wiederholung eine Perle weiter. Diese fünf Mantras eigenen sich besonders gut für Anfänger:

Om

Der Om-Laut ist die heilige Silbe der Hindus, Jainas und Buddhisten. Sie glauben, dass aus diesem Urklang das Universum entstanden ist. Auch im Westen wird Om oft vor Yoga-Stunden und in Meditationen gesungen. Der Laut wird gesprochen und möglichst lange gehalten. Wenn der Atemzug vorbei ist, nehmen wir uns kurz Zeit und tönen erneut Om. Das können wir drei- bis fünfmal wiederholen.

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu

Das Mantra hat eine wunderschöne Bedeutung: “Mögen alle Lebewesen auf dieser Welt glücklich und frei sein, und möge ich mit meinen Gedanken, Worten und Taten zu diesem Glück und dieser Freiheit beitragen.” Wer sich den Satz nicht sofort merken kann, schreibt ihn einfach auf und liest ihn immer wieder ab. Eine schöne Idee ist auch, dabei einen Ring mit dem eingravierten Text in Sanskrit zu berühren.

Ong Namo Guru Dev Namo

Wenn es dir komisch vorkommt, allein ein Mantra zu chanten, dann sing einfach bei einem Song auf YouTube mit. Zum Beispiel zu „Ong Namo Guru Dev Namo“ von der amerikanischen Sängerin Snatam Kaur. Es bedeutet übrigens: „Ich grüße die umfassende Weisheit und den erhabenen Weg zum Licht“. Und keine Angst, wenn plötzlich Tränen fließen, dann lässt du los!

Ra Ma Da Sa

Dieses Mantra können sich besonders Anfänger sehr leicht merken. Es soll uns und andere heilen, denen wir positive Energie wünschen.

Sa Ta Na Ma

Du stehst vor einem Neuanfang, aber hast noch Sorgen? Dann kannst du dieses Mantra sprechen oder singen, denn es soll uns unterstützen, alte Gewohnheiten und Muster zu durchbrechen.

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