So wird Hören im Alltag ein sinnliches Erlebnis

Alltagsgeräusche können eine wundervolle Komposition ergeben. Mit einer Übung verraten wir euch, wie das geht. Ohren auf.

Wenn wir alle Sinne betrachten – Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und Sehen – ist das Sehen in unserer Gesellschaft am dominantesten. Wir erleben vieles heutzutage über die Augen: unsere Mitmenschen, Fernsehen, Smartphone, Kino und vieles mehr. Die anderen Sinne nehmen wir natürlich auch wahr, aber wir zelebrieren sie weniger. Deshalb zeigen wir euch, wir ihr das Hören einmal feiern könnt. Wie sich Alltagsgeräusche auf einmal neu zusammensetzen und uns beruhigen können.

 

Und zwar nicht von Musik, sondern von ganz normalen Alltagsgeräuschen. Habt ihr schon einmal bewusst darauf geachtet? Das Ziehen eines Rollkoffers über den Boden, das Flugzeug, das über unser Haus fliegt, die Autotür, die zufliegt, die Fahnen, die im Wind flattern? Das sind keinesfalls störende Geräusche. Auch sie können Teil einer ganz großen Sinofonie werden, wenn wir uns darauf einlassen. Wenn ihr wollt, dann geht’s los.

das hoeren mit schoenen geraeuschen feiern

Die einfache Übung für den Alltag

 

Setzt euch an einen öffentlichen Platz und nehmt ein paar tiefe Atemzüge, damit ihr innerlich Ruhe findet. Dann schließt ihr die Augen und achtet einmal nur auf die Geräusche um euch herum. Welche sind weit weg und welche sind ganz nah? Was ist laut und welche Töne sind weiter im Hintergrund? Wie verändert sich alles?

 

Stellt euch vor, wie diese Geräusche innereinander fließen. Als wären sie Teil eines großen „Hör“-Theaterstücks, bei dem jedes eine Funktion hat. Oder eines großen Musikstückes, das Alltag, das Leben heißt! Spürt ihr, wie einzigartig dieses Alltagshören werden kann? Wenn wir versuchen, die Geräusche des Alltags anzunehmen, sie zu genießen, dann stören sie nicht mehr. Dann wirken sie wie eine Meditation.

 

 

Die Übung mit einem Partner

Ihr könnt die Übung auch intensivieren, indem ihr euch einen Partner sucht. Einem werden dabei die Augen verbunden und der andere führt ihn sicher und ruhig durch eine Straße, durch einen Park oder über einen Platz. Dabei geht es wieder darum, allein auf die Geräusche zu achten.

Diese Methode ist so einfach umzusetzen und trotzdem faszinierend für alle, die es ausprobieren. Wenn es euch interessiert, könnt ihr auch schauen, ob in eurer Gegend ein „Hör-Spaziergang“ angeboten wird, wie den „Soundwalk“ in Hamburg.

 

Die Idee, Alltagsgeräusche als Erlebnis einzusetzen, ist übrigens nicht neu. Schon 1952 wurde das Stück 4’33 vom amerikanischen Komponisten John Cage aufgeführt, welches er für Klavier geschrieben hat. Das besondere ist nur: das Werk hat keine einzige Note. Vier Minuten und 33 Sekunden bleibt es am Klavier still. Und die Zuhörer im Saal lauschen nur ihren eigenen Geräuschen. Das Husten, das leise Flüstern oder die Bewegung der Beine. Eine gewagte Art, die Menschen auf sich selbst zurückzuwerfen.

Das Hören mit schönen Geräuschen feiern

Wem die lauten Geräusche im Alltag allerdings zu viel sind, kann natürlich auch die Stille und das Hören mit angenehmen Tönen feiern. Setzt euch zum Beispiel an den Strand, schließt die Augen und lauscht nur den Wellen des Meeres. Oder was erzählen die Bäume im Wald? Für Zuhause sind Klangschalen, wie die Klangschalen Zen, ein sinnliches Erlebnis für die Ohren. Wir wünschen euch ganz tolle Hör-Experimente.

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