Liebe im Buddhismus: Schau auf das Gute

Der andere ist, wie wir ihn sehen – das lehrt die Liebe im Buddhismus

Liebe im Buddhismus

So unterschiedlich wir Menschen auch sind, wenn es um die Liebe geht, kämpfen wir oft mit ähnlichen Problemen. Wir sind enttäuscht, weil uns der andere nicht zuhört, weniger als wir in die Beziehung/die Hausarbeit/die Kindererziehung investiert oder gemein wird. Dann diskutieren wir, versuchen Kompromisse zu finden oder ziehen uns vom anderen zurück. Doch die Sorgen bleiben.

Was hilft? Wir können uns davon inspirieren lassen, wie die Liebe im Buddhismus gesehen wird. Denn Buddha sagt, dass nicht der andere das Problem sei. Es liege stattdessen in unserem Geist.

Eine enorme Aussage. Doch wie meint Buddha das? Diese Erklärungen können helfen:

Unsere Einstellung entscheidet, ob ein Problem besteht

Der Partner lässt ständig seine Zeitschriften, Einkäufe und dreckigen Klamotten liegen? Und das schon seit zehn Jahren? Eine Möglichkeit, damit umzugehen wäre, sich darüber aufzuregen. Viele kennen wir vermutlich. Buddha aber würde sagen: Nehmt das an, was IST. Erst die eigene Interpretation in uns macht daraus eine Sorge. Wir könnten uns auch dafür entscheiden, diese Eigenart zu akzeptieren.

Jeder Mensch ist vielfältig

Wenn wir in unserer Beziehung wütend auf den anderen sind, verengt sich leider oft der Blick. Natürlich passiert es nicht absichtlich, aber häufig sehen wir nur noch diesen vermeintlich unverzeihlichen Fehler, beispielsweise die Unordnung im Beispiel oben. Aber Buddha sieht die Situation ausgewogener: Unser Ärger übertreibt. Die Realität ist anders, denn jeder Mensch ist vielfältig. Niemand ist ausschließlich schwierig. Im Gegenteil, wir haben alle wundervolle Eigenschaften, die jeden Tag offensichtlich sind. Wenn wir uns aber nur auf die eine – für uns negative – Eigenschaft konzentrieren und uns womöglich sogar rächen wollen, besteht die Gefahr, dass wir unsere Sorgen vergrößern.

Das Gute sehen

Und wie funktioniert die Liebe im Buddhismus? Es klingt so einfach und so schwer, aber es ist wichtig, den anderen mit Güte zu betrachten. Was ist an meinem Partner wundervoll? Wie großzügig gehe ich mit ihm um? Buddha war überzeugt, dass das Gute zu uns zurückkehrt, wenn wir es aussenden. Deshalb war es seiner Ansicht nach entscheidend, zuerst darüber nachzudenken, wie wir unsere Liebsten glücklich machen können. Und weniger dem Gedanken nachhängen, ob der Partner genug für uns tut.

Freiheit schenken

Sehen wir den anderen in seiner Gesamtheit und versuchen gleichzeitig in unserer Mitte zu bleiben, fällt es leichter, weniger zu erwarten. Auch Eifersucht können wir so überwinden. Denn Liebe ist Freiheit und ständige Weiterentwicklung, lehrt der Buddhismus.

Wir können uns verändern

Buddha möchte uns mit seinen Weisheiten liebevoll an die Hand nehmen und uns zuflüstern: „Du darfst deine Verletzungen loslassen.“ Denn das ist sein Rat: Egal, wie wir heute sind – wir können uns jederzeit verändern. Wir dürfen das Schöne im anderen sehen und uns darauf freuen, dass es dem Gegenüber mit uns genauso geht.

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