Fragen an dein inneres Kind

Nimm dich selbst besser an

Inneres Kind

Kennt ihr das auch? Wenn ihr eure Eltern besucht, seid ihr nicht mehr 20, 30, 40 oder älter? Dann seid ihr wieder gefühlte drei Jahre alt und verhaltet euch auch so? Das klingt ein bisschen verrückt, aber bei vielen ist es ähnlich. Unsere Eltern prägen unsere entscheidenden ersten Jahre und dieses Erbe tragen wir ein Leben lang mit uns herum.

 

Aber es kommt nicht nur ans Tageslicht, wenn wir Mutter und Vater besuchen. In vielen Situationen reagieren wir nicht als Erwachsener, also reflektiert und vernünftig, sondern emotional. Beispiele könnten sein:

  • Wir sind beleidigt, wenn uns jemand nicht beachtet.
  • Wir können uns über bestimmte Kleinigkeiten sehr freuen.
  • Wir haben Angst vor Herausforderungen, obwohl wir ihnen fachlich durchaus gewachsen sind.
  • Wir klammern oder sind eifersüchtig.
  • Wir haben das Gefühl, nie genug zu sein.

Trigger lassen uns kindlich reagieren

 

Dieses Verhalten haben Psychologen wie John Bradshaw in den 70er und 80er Jahren als „inneres Kind“ bezeichnet. Damit meinen sie, dass wir in vielen Situationen immer noch so reagieren, wie wir es als Kind gelernt beziehungsweise erfahren haben. Bestimmte Trigger sorgen also dafür, dass wir uns nicht erwachsen verhalten, sondern wie ein kleines Kind.

 

Ein Blick darauf, was wir uns selbst als Kind erlebt haben, lohnt sich also. Denn dadurch können wir lernen, warum wir immer wieder in bestimmte Situationen geraten. Oder warum wir oft nach demselben Schema reagieren. Ein tolles Selbstentdeckungsbuch ist der Bestseller von Stefanie Stahl: Das Kind in dir muss Heimat finden (Kailash Verlag, 288 Seiten, 14,99 Euro).

Die Welt ist nicht mehr so wie früher

 

Wichtig ist, dass wir wissen, dass die Welt heute eine andere als früher ist. Wir leben nicht mehr mit Mama und Papa zusammen. Dinge, die damals vielleicht nicht gut gelaufen sind, sind heute nicht mehr da. Wir dürfen anderes erwarten und können unsere Einstellung ändern.

 

Schön ist es, wenn wir eine liebevolle Beziehung zu unserem inneren Kind aufbauen können. Denn es soll nicht bestraft werden, wenn wir es entdecken, sondern vielmehr getröstet. Stellt euch also gern in traurigen Situationen vor, wie ihr euer inneres Kind tröstet und es auf den Arm nehmt. Je öfter ihr euch „erwischt“ und selbst gut zusprecht, desto besser.

Ein Ritual für den Abend

 

Alle, die mögen, können sich abends auch ein kleines Ritual für ihr inneres Kind einplanen und sich selbst Fragen stellen. Nehmt einfach die, die euch ansprechen:

  • Was hat dich heute glücklich gemacht?
  • Wann warst du traurig oder verletzt? Warum war das so?
  • Was willst du morgen deswegen besser machen?
  • Was hast du heute gelernt?
  • Wie kann ich dich beschützen?
  • Worüber hast du heute gelacht?
  • Wovon willst du heute träumen?
  • Welche Herausforderung hast du heute angenommen und bewältigt?
  • Wofür bist du dankbar?

Halte dein inneres Kind für einen Moment fest und mache ihm klar, dass du nun gut für es sorgst. Dann gelingt die Zukunft schon viel leichter.

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