Ein Ritual zur Tagundnachtgleiche

Ein Ritual zur Tagundnachtgleiche

Am 21. September ist die Tagundnachtgleiche, einer der bedeutendsten Wendepunkte des Jahres. Wenn zum zweiten Mal im Jahr der Tag und die Nacht dieselbe Länge haben. Ein kurzer Moment, in dem sich alles in vollkommenem Gleichgewicht befindet. Es heißt, an diesem Tag steige der Sonnengott hinab in die Unterwelt und überlasse bis zu seiner erneuten Auferstehung im Frühling die Herrschaft über die Erde dem Gott der Dunkelheit. Und in der Tat: Die Ernte ist eingebracht, die Vorräte sind eingelagert, alle Arbeit ist getan. Und noch ein letztes Mal beschenkt uns die Natur üppig mit ihren Gaben, mit Nüssen, wilden Beeren, mit Eckern und Kastanien. Während die Wärme des Sommers zur Erinnerung wird und der Herbst bereits eine erste Ahnung des Winters mit sich bringt.

Tagundnachtgleiche: Zeit der Rituale

Die Tage um die Tagundnachtgleiche ist die Zeit des Opferns und der Feiern. Schon die Kelten, Ägypter und Römer sind der Tagundnachtgleiche mit besonderen Ritualen begegnet. An diesem Feiertag wurden große Feuer entfacht – und der Sommer wurde endgültig verabschiedet. Die besten Früchte der Ernte, gebackenes Brot oder gebastelte Kornpuppen wurden den Göttern, den Ahnen oder der Natur als Opfergaben dargebracht. Damit verliehen die alten Völker ihrer Bitte Ausdruck, dass das kommende Jahr wieder fruchtbar sein möge. Die Germanen dankten ihrem Donnergott Thor für die eingebrachte Ernte. Das Symbol für den Gott war das Holz, seine Glückszahl die Drei. Daraus ergab sich, dass an seinem Tag dreimal auf Holz geklopft wurde – ein Glaube, der sich bis heute als Glücksbringer erhalten hat.

Ein Neunholz binden

Auch unser heutiges, christliches Verständnis vom Erntedankfest geht auf die Bräuche der antiken Kulturen zurück: Erntefeiern, Getreidekränze, Geschenke und Tanz prägen diesen Tag. Und selbst wer nicht auf dem Land lebt, kann das Ritual des Erntedank begehen. Denn das Ende des Sommers und die Tagundnachtgleiche symbolisieren einen besonderen Zeitpunkt: Das diffuse Herbstlicht hilft uns, die kreativen Seiten in uns zu entfalten. Es beginnt die Zeit des Gleichgewichts, der Besinnung. Eine wunderbare Gelegenheit, um ein ganz persönliches Dankesfest zu zelebrieren. Ein schönes Ritual ist es, sich darüber Gedanken zu machen, wofür wir in den zurückliegenden Monaten besonders dankbar waren – das können bestimmte Erlebnisse sein, eine Freundschaft oder auch ein Buch, das einen berührt hat. Gedanken, die man noch einmal hervorheben will, weil sie vielleicht zu wenig Erwähnung gefunden haben in der Hektik des Alltags. Wer das Bedürfnis nach Schutz und neuen Energien verspürt, kann das Ritual des Neunholzes zur Tagundnachtgleiche durchführen. Dafür werden neun verschieden Stück Holz gebündelt und innen oder außen über die Haustür gehängt. Die Neun galt bei den Kelten als magische Zahl, da sie aus drei mal drei besteht und die Drei für die Vollkommenheit des Universums steht. In das Bündel können auch noch getrocknete, duftende Kräuter wie Salbei oder Weihrauch gesteckt werden. Jedes Mal, wenn wir durch die Haustür gehen, genießen wir die Magie der Hölzer, die den Ausgleich zwischen Dunkelheit und Helligkeit im Leben schaffen.

Diese Kräfte werden folgenden Hölzern zugeschrieben:

  • Apfelbaum: Liebe und Fruchtbarkeit
  • Birke: Glück
  • Eibe: Schutz vor Geistern
  • Eiche: Wahrheit
  • Fichte: Gesundheit
  • Linde: Sinnlichkeit
  • Palo Santo: Reinigung
  • Sandelholz: Ruhe
  • Weide: Heilung

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