Ätherische Öle: Sinnliche Düfte für Körper und Geist

Und wie wir ihre heilenden Kräfte nutzen

Ätherische Öle: Sinnliche Düfte für Körper und Geist

 

Schon ein zarter Duft vermag uns in ein bestimmtes Gefühl oder in eine besondere Stimmung versetzen. Die Aromen von Blüten, Kräutern und ätherischen Ölen verzaubern unsere Sinne – und entfalten eine heilende Wirkung, wie sie aus der Aromatherapie bekannt ist. Diese Rezepte helfen bei den wichtigsten Beschwerden:

Belebende Frische bei Konzentrationsschwäche

Der intensive Duft von Rosmarin stimuliert das zentrale Nervensystem. Genau wie Pfefferminze ist er deswegen das richtige Kraut, wenn wir erschöpft sind und unsere Aufmerksamkeit schwindet.

  • Salbeiblätter
  • Rosmarin
  • Pfefferminze
  • Nachbeduftung: Rosmarin-Öl

Bekommen wir die Zutaten nicht frisch im Reformhaus oder Bioladen, nehmen wir ätherische Öle oder intensivieren die Mischung durch einige Tropfen. Die frischen Zutaten in gleichen Teilen mischen und in ein kleines Leinenbeutelchen oder eine Schale legen. Zerreiben wir die Blätter noch leicht, aktivieren wir die ätherischen Öle der Kräuter und der Duft wird noch intensiver. Alternativ etwas Rosmarin-Öl auf die Mischung geben. Das Säckchen legen wir beispielsweise im Büro auf den Schreibtisch.

Erholsame Ruhe bei Schlafproblemen

Quälen uns Schlaflosigkeit und Stress wirkt Lavendel wohltuend und beruhigend. Dazu kommt der fruchtig-süßliche Duft der Orange: auf der körperlichen Ebene harmonisiert Herz und Kreislauf. Auf der seelischen Ebene befreit der Duft von Angstgefühlen und Kummer, die uns am Einschlafen hindern.

  • Rosenblüten
  • Lavendel
  • Orangenschale
  • Nachbeduftung: Lavendel-Öl

Die Blüten und die Schale trocknen und nach Belieben mit etwas ätherischem Lavendelöl anreichern. Vor dem Zubettgehen in einem Säckchen auf dem Kopfkissen platzieren oder zur Intensivierung des Duftes ein Lavendel-Augenkissen verwenden. Beim Schlafengehen auf dem Nachttisch platzieren.

Erste Hilfe bei Erkältungen

Salbei- und Eukalyptusduft sind die wirkungsvollsten Aromen bei Infekten. Das liegt vor allem an ihren stark desinfizierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Deswegen verbinden wir ihren Duft oft schon intuitiv mit Medizin und Gesundheit.

  • Salbeiblätter
  • Eukalyptusblätter
  • Ringelblume
  • Nachbeduftung: Eukalyptus-Öl

Die getrockneten Ingredienzien zu gleichen Teilen mischen. Mit etwas Eukalyptus-Öl nachbeduften. Für unterwegs setzen wir eine Mischung aus den ätherischen Ölen an und verreiben immer mal wieder einige Tropfen in unseren Händen, um daran zu riechen.

Innere Ruhe und Gelassenheit bei Stress

Myrrhe wurde schon bei den Alten Ägyptern aufgrund der anregenden Wirkung für religiöse Rituale und spirituelle Sitzungen verwendet. Salbei ist reinigend und aufbauend. Beide Düfte zusammen beruhigen den Geist und helfen uns, eine gute Balance zwischen Aktivität und Entspannung zu finden.

  • Myrrhe
  • Salbeiblätter
  • Rosenblätter
  • Nachbeduftung: Salbei-Öl

Die getrockneten Salbei- und Rosenblätter mit Myrrhe durchmengen. Etwas reines ätherisches Öl (Salbei oder Rose) steigert den Effekt zusätzlich. Am besten vor dem Yoga oder Meditieren einige Tropfen in den Händen verreiben oder in Herzhöhe aufs T-Shirt geben.

Weitere Inspiration und Rezepte rund um ätherische Öle gibt es in dem Buch von Apothekerin und Aromatherpeutin Susanna Färber.

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